Hamburger Büro

Es geht Dietmar Lang um Ideen, Verknüpfungen, humane Technologie und kulturelle Artefakte. Und manchmal auch um Männerräume.

November 21, 2009
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Lollies, klar.

Lollies, klar.

Aus der Rubrik: männerräume
November 7, 2009
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Führen Sie eine typische Geste des 21. Jahrhunderts vor.

Führen Sie eine typische Geste des 21. Jahrhunderts vor.

October 27, 2009
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Es sei dieser Moment genannt — ohne jetzt gleich in territoriale Fehde mit “Fever Pitch” geraten zu wollen — es sei also dieser wichtige Moment der Champions League-Saison 08/09 genannt. Autobiografische Parallelen nur zu Betrachtungszwecken.

Mein geliebter Chelsea FC liegt auf Terrain der Roma 0:1 zurück. Auf dem Bildschirm, Deco. Wieder ein Junge, einsam und allein.

Es sei dieser Moment genannt — ohne jetzt gleich in territoriale Fehde mit “Fever Pitch” geraten zu wollen — es sei also dieser wichtige Moment der Champions League-Saison 08/09 genannt. Autobiografische Parallelen nur zu Betrachtungszwecken.

Mein geliebter Chelsea FC liegt auf Terrain der Roma 0:1 zurück. Auf dem Bildschirm, Deco. Wieder ein Junge, einsam und allein.

October 18, 2009
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WARUM ES IMMER WIEDER

Ob ihre Cousine denn morgen da sei, fragte er Olja, die ihn durchdringend anlächelte und seine Frage erst beim zweiten Mal mit einem Nicken beantwortete. Schön, dachte er. Morgen wird also der letzte laue Sommerabend sein, den ich vor dem Admiralspalast stehen und auf sie warten muss.

In der warmen Abendsonne dieses außergewöhnlichen Spätsommers hatte Sofia ihm einst den Kopf verdreht. Er sah sie das erste Mal, als sie in Abendgarderobe Flyer für ihr eigenes Klavierkonzert verteilte. Sie war von strenger, plumper und dick geschminkter slawischer Schönheit.

Er fragte sie nach ihrem Namen und bat sie um ein Treffen, worauf sie prompt einwilligte. “Sofia” und “ja, gerne” sagte sie und drückte ihm einen Flyer in die Hand. Zwei Tage später stand er wieder vorm Admiralspalast. Ein rassiges Weib kam auf ihn zu. “Ich bin Olja” sagte sie mit schwerem Akzent. Ihre Cousine, die, wie sich herausstellen sollte, auch bei allen folgenden Dates, die sie stellvertretend für Sofia arrangierte, einzig anwesend war.

Alles, was er über Sofia wissen wollte, musste er von Olja erfahren. Sie spazierten zum “An einem Sonntag im August” und tranken Kaffee. Sachlich und geduldig beantwortete sie seine Fragen nach ihrer Cousine, die sie gut zu kennen schien. Hier und da dachte sie einen kurzen Moment nach, bevor sie eine Antwort gab.

Von Treffen zu Treffen steigerte sich ihr Austausch in immer intimere und sexuelle Details, er begann, sich an diese eigenartige Konstellation zu gewöhnen. Seine Fragen wurden mutiger.

An jenem letzten Treffen vor dem großen Tag geschah es dann auch, dass sie miteinander schliefen. Nicht aber, ohne dass sie ihn nach ein paar Gläsern von Sofias Lieblingswein heiß machte, indem sie ihm Sofias Körper im Detail beschrieb. Als er über ihr kam, sagt er ganz leise “Sofia”. Er war sich nicht sicher, ob Olja es bemerkt hatte.

Vorm Admiralspalast stand er am Tag darauf nicht.

Aus der Rubrik: kurzgeschichten
September 27, 2009
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Von Cowboys & Colonels

Drei Erkenntnisse zur freien Mitnahme aus Tarantinos Basterds:

I. Kein Filmgenre ist so entschlossen cinematisch wie der Western.

II. Der Film als Erzählform mit dem Kino als Aufführungsort ist die relevanteste Kunstform des 20. Jahrhunderts.

III. Und besitzt somit wie keine andere die Fähigkeit, die Welt zu verändern.

Man möchte gerne glauben.

September 13, 2009
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Lift, monofunktional.

Lift, monofunktional.

Aus der Rubrik: männerräume
September 7, 2009
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Sicher gibt es dafür eine Erklärung.

Sicher gibt es dafür eine Erklärung.

Aus der Rubrik: männerräume
August 29, 2009
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Eine Fluchtoption weniger im La Famille.

Eine Fluchtoption weniger im La Famille.

Aus der Rubrik: männerräume
August 21, 2009
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Smile for the camera.

Smile for the camera.

Aus der Rubrik: männerräume
July 14, 2009
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Die Wette

Es ist eine Wette. Jedesmal.

Wir sind Zocker, die ihre Einsätze tätigen, Freitag Abend vor der Lieblingskneipe. Samstag Abend, kurz nach dem Einstempeln im Herzensklub. Sonntag früh vor der Kaffeebar des Vertrauens.

Es geht um die Musik, ums Essen, um diesen dunklen, öligen Espresso mit einer Crema für die Ewigkeit. Jeder Besuch ist eine Wette.

Und immer wetten wir darum, ob es wieder so gut sein wird. Ob uns die Musik mitreißen und im Herzen bewegen wird, ob auch diesesmal diese unglaubliche Stimmung aufkommen wird, für die wir hergekommen sind. Ob der Milchschaum immer noch so beständig und lecker ist.

Die Angst ist zu Beginn des Besuchs ständiger Begleiter. Wir fürchten den Tag, an dem auch dieser Laden den Bach runtergehen wird. Mit ängstlichem Blick wird jedes noch so kleine Anzeichen beäugelt. Wir kehren ein, warten, hoffen. Fragile Momente kritischer Beobachtung.

Und dann. Bamm. Es läuft. Kaffee immer noch gut. Musikauswahl wieder erstklassig. Stimmung kommt auf.

Wette gewonnen.

July 11, 2009
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Wie sich die Wertigkeiten in Zeiten der Krise verschieben.

Wie sich die Wertigkeiten in Zeiten der Krise verschieben.

Aus der Rubrik: männerräume